Selbsterfahrung

Ja, wie geht es mir eigentlich?
Letzten Donnerstag beim Treffen unserer Coaching-Community in kleiner Vierer-Runde gab es eine Eincheckrunde. „Wie geht es mir? Wie bin ich heute hier?“ Ich fand für mich auf diese Frage keine klare Antwort an jenem Abend. „Das ist gerade ziemlich bunt.“ manövrierte ich mich um das Chaos in Kopf und Herz. Ich versuchte es weiter. Wie bin ich gerade?

SCHAM - ein wegweisendes Gefühl, wenn es um Identität geht
Ich stehe akut an diversen Grenzen. Ich bin Single, 55, befinde mich mitten in den Wechseljahren. Die jüngere meiner beiden Töchter macht gerade ihr Abitur und wird dann zum Studieren ausziehen. Mein Vermieter hat eine Räumungsklage wegen Eigenbedarf eingereicht. Ich brauche also ein neues Zuhause und ein neues Leben. Vermutlich läuft es auf eine neue Identität hinaus. Das ahne ich schon länger. Nicht lustig.

5 Tibeter - 5 Grenzen
Manchmal habe ich keine Lust mehr zu denken oder zu sprechen. Der ewige Gedankenkreisel, das Ping-Pong, das Hin und Her der neuronalen Fragmente. Dann ist der Körper ein perfekter Anker. Da sein. Spüren. Neue Impulse wahrnehmen. Und plötzlich geht es auch im Hirn einen Schritt weiter.

Tanz mit dem Drama-Dreieck
Wenn die Gesellschaft nicht so verstrickt wäre in diversen Rollen und jedes Individuum eigene Interessen an bestimmten Entwicklungen hätte, dann könnte alles so einfach sein. Ist es aber nicht...

Familien in Krisenzeiten
Zeitig am Morgen klingelt der Wecker. Ich stehe auf, versorge die Haustiere, wecke die Kinder und mache das Frühstück. Im Lockdown hat zeitweise keiner von uns das Haus verlassen, außer zum Einkaufen und Gassi gehen. Das klingt erstmal verlockend nach Urlaub zu Hause, ist aber spätestens nach zwei Wochen alles andere als Urlaub.

Aufräumen befreit
Zwischen den Jahren bin ich mit meinem Büro ins Home Office gezogen. Nach 10 Jahren Coaching und Prozessbegleitung an diesem Standort hatte ich Unmengen von Dokumentationen und Berichten auf Papier und in Ordnern gesammelt. Fachzeitschriften und Themensammlungen als Lose-Blatt-Sammlungen waren mein Schatzkästchen bei der Konzeption und Vorbereitung von lebendigen, interaktiven Weiterbildungen. Gegenstände, die ich als Metaphern in der suggestopädischen Arbeit genutzt hatte ...

Mein Kind (mittlerweile 7 Jahre) ist allergisch auf „MUSS“. Und damit meine ich keine Allergie, die mit einem leichten Schmollen daherkommt. Nein, ich meine diese Allergie, die sich wie ein Tornado durch die Familie wälzt. Natürlich kann ich es auch vornehm umschreiben und „ausgeprägtes Autonomiebestreben“ nennen - an der Praxis ändert es nichts.

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